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Marie Birken

 

 

 


23. Dezember 2019, 19:01


Mila und Luis
Weihnachten eben

„Luis, bist du da?“, mit diesen Worten stürmt die 13-Jährige Mila in den Hausflur. Im Arm hält sie ein verwahrlostes Kätzchen.
„Wo hast du denn dieses Flohtaxi her?“, meldet sich Luis vom angrenzenden Wohnzimmer her und weist mit einem kleinen bunten Löffel in Milas Richtung.
In der Hand hält er den dazugehörigen Eisbecher. Er muss sich wohl gerade etwas davon in den Mund geschoben haben, denn ein verräterisches, milchiges Rinnsaal läuft seinen Mundwinkel hinunter.
„Wieso hast du Eis?“, kommt anstelle einer Antwort.
„Weil Paps vorhin welches mitgebracht hat.“
„Und? Hab ich auch eins?“, fragt Mila auffordernd.
„Im Gefrierfach!“, weist ihr Zwilling in Richtung Küche.
Mila lässt die Katze vom Arm, die sich im nächsten Moment aus dem Staub macht und unter dem Sofa verschwindet, auf dem Luis es sich gemütlich gemacht hat.
„Na toll!“, seufzt er. „Die kriegen wir wahrscheinlich nie wieder zu fassen.“
„Die wird schon kommen, wenn sie Hunger hat“, bemerkt Mila und holt sich ihren Eisbecher.
„Wo sind eigentlich unsere Eltern?“, erkundigt sie sich und lässt sich mit dem Eisbecher neben ihrem Bruder auf die Couch fallen.
„Paps holt den Weihnachtsbaum und Mum macht Weihnachtseinkäufe“, antwortet ihr Bruder und streicht sich etwas Eiscreme vom Mundwinkel.
„Eis im Winter hat doch was“, meint Mila genüsslich.
„Klar, man trinkt im Sommer ja auch heiße Getränke oder geht bei Regen schwimmen“, kommentiert ihr Bruder.
Vom Flur her hört man ein scharrendes, schleifendes Geräusch und im nächsten Moment schiebt sich ein grünes Ungetüm durch die Tür ... mit Füßen, die allerdings in diesem Falle dem Hausherrn gehören, der nun mit einem Stöhnen den Baum aufrichtet.
„Paps denkt jedes Jahr wieder, wir wohnen in einer Kathedrale“, bemerkt Mila und sieht am Baum hoch bis zur Spitze.
„Dafür ist er dieses Jahr ziemlich dünn, also der Baum“, urteilt Luis und Mila gibt einen Grunzlaut von sich.
„Anstatt schlaue Sprüche von sich zu geben, könntet ihr eurem alten Vater mal helfen“, kommt es unter den Ästen hervor.
„Ach, plötzlich bist du alt“, kichert Mila und erntet dafür einen strafenden Blick ihres Vaters.
Beide Zwillinge sind augenblicklich ruhig und löffeln fast schon synchron ihr Eis.
„Einer von euch hält jetzt den Baum fest, während ich ihn befestige“, bestimmt Elias und sieht seine Sprösslinge auffordernd an.
„Aber der pikst“, quiekt Mila.
„Ich pike auch gleich mal. Luis los!“, wird dieser nun herangewunken. „Und Mila sagt, wenn er gerade ist.“
Nach einigen: „Nein, geht gar nicht!“ Und „Ein Stück nach links, nein jetzt ist es zu weit.“ Oder „Millimeter nach rechts.“ Kommt endlich ein „Ja, so steht er gerade.“ Im selben Moment ertönt ein Schmerzensschrei unter dem Baum.
„Nein, Paps nicht mehr am Baum rütteln. Eben stand er so schön gerade. Jetzt ist er wieder schief“, schimpft Mila.
Elias rollt sich unter der Tanne hervor und hält sich die Hand. „Eben hatte ich auch meinen Daumen in der Halterung“, zischt er und steckt sich besagten Daumen in den Mund.
Irgendwann haben die drei es dann endlich geschafft, dass das Weihnachtsjuwel einigermaßen gerade steht und die Zwillinge verlassen das Wohnzimmer um sich in ihre Zimmer zurückzuziehen.
Das Kätzchen indes sitzt immer noch unter dem Sofa.
Es hat dem Treiben interessiert zugesehen, aber nun ist ihm doch langweilig geworden, was Elias zu spüren bekommt, als er sich nun erschöpft niederlässt.
„Ahh, verflucht nochmal“, ruft er und sein Augenmerk geht zu der Plüschkugel, die an seinem Fußknöchel hängt. Seine Hand umfasst das Tier und hebt es hoch.
„Wer bist du denn?“
„Miau!“, bekommt er zur Antwort.
„Angenehm, Elias!“, lächelt er und streicht ihr zärtlich über den Kopf.
In diesem Moment kommen Geräusche vom Flur her.
„Alexandra?“, ruft Elias.
„Elias!“, kommt die altbekannte Antwort, bevor Alex das Wohnzimmer betritt. Ihr erster Blick geht zum Baum.
„Elias, was ist das?“, weist sie mit der Hand auf den Baum.
„Unser Weihnachtsbaum“, antwortet er stolz.
„Elias, der lässt seine Zweige schon hängen, wenn er schief angeguckt wird, geschweige was passiert wenn man Kugeln daran hängt“, bemerkt seine Frau.
Elias betrachtet eingehend seine Errungenschaft.
„Dann lassen wir eben die Kugeln weg. Der Trend geht eh zurück zur Natur“, beschließt er und nickt bekräftigend.
„Oh natürlich! Nur nicht zugeben, dass Monsieur einen Fehler gemacht hat.“ Alex hebt beide Hände und macht sich auf in die Küche, um den Einkauf auszupacken.
Im Gehen hält sie inne und dreht sich noch einmal um.
„Und was ist das da auf deinem Arm?“, zeigt sie auf das Kätzchen.
„Es sieht aus wie eine Katze“, er streicht über das Fell: „Es fühlt sich an wie eine Katze“, er riecht kurz dran: „Es riecht wie eine Katze. Es ist eine Katze“, grinst er Alex an.
„Kann der werte Herr mir auch verraten, wo die Katze herkommt? Oder hast du wieder eine gekauft?“
„Nein, diesmal bin ich unschuldig. Ich tippe auf unsere Jüngste.“
„Mila!“, ruft Mum die Treppe hoch.
„Ja!“, kommt von oben.
„Komm runter und erkläre mir das mit der Katze.“
Eilige Schritte auf der Treppe und im Nu steht Mila im Wohnzimmer, um sich für ihr Fundtier einzusetzen.
„Sie saß hinter den Mülltonnen. Völlig verängstigt und fror. Ich konnte sie unmöglich in der Kälte und dem Schnee draußen lassen. Schon gar nicht zu Weihnachten. Das gibt ganz schlechtes Karma.“ Wie zur Untermalung ihrer Worte legt Mila beide Hände gekreuzt auf ihre Brust.
Elias‘ Blick geht zum Fenster: „Welcher Schnee?“
„Der demnächst kommt“, nickt Mila und nimmt ihm das Kätzchen aus der Hand.
„Ah ja!“ Alexandra tritt zu ihrer Tochter und besieht sich das Fellknäuel. „Ich würde sagen ihr fahrt mit ihr zum Tierarzt und danach kauft ihr ein paar Sachen für sie ein. Dein Vater kennt sich damit aus. Immerhin kam er auch schon einmal mit einer Katze an“, erinnert sie ihren Mann an den Tag, als er überraschend mit einer Maine Coon Katze nach Hause kam.
Mila fällt ihrer Mutter um den Hals. „Danke Mum!“ Danach geht ihr Blick zu ihrem Vater. Dieser erhebt sich und folgt der Aufforderung.
„Weihnachten, die Zeit der Überraschungen. Egal wie diese ausfallen“, sagt er und gibt Alex im Vorbeigehen einen Kuss.
Natürlich wird alles so gemacht, wie Alexandra es bestimmt hat. Wie so oft. Sie lässt ihren Mann zwar immer denken, er hätte das Sagen, aber wenn es um die Belange der Familie geht, dann hat sie meist das letzte Wort.
Einige Zeit später kommen Mila und Elias mit jeder Menge Katzenkram und einer überprüften Katze wieder, die inzwischen geimpft wurde und eine vorsorgliche Wurmkur bekommen hat. Ansonsten ist das Tier als gesund in Milas Hände entlassen worden und hat den Namen Tiffy bekommen. Als man sie nun aus der neu gekauften Transportbox entlässt, ist ihr erster Weg gleich wieder unters Sofa.
„Wehe die pinkelt da hin“, mahnt Elias mit erhobenem Zeigefinger.
Aber es zeigt sich, dass ein leerer Magen doch eine Angst überwiegt. Als Alex den Napf mit Dosenfutter auf dem Flur platziert, dauert es nicht lange und Tiffy gibt ihr sicheres Versteck auf und folgt ihrem Näschen.
Danach wird noch ein Abstecher ins Katzenklo gemacht, was Elias wohlwollend bemerkt und dann führt der Weg diesmal nicht unters, sondern aufs Sofa, wo sie sich auf der Decke einkuschelt und ein Schläfchen macht.

Am nächsten Morgen ist der 24. Dezember, der nicht nur Weihnachten einläutet, sondern gleichzeitig Elias‘ Geburtstag ist. Es gibt ein gemeinsames Frühstück mit diversen Geschenken. Doch erst mal nur für das Geburtstagskind.
Alexandra hat inzwischen den diesjährigen Meissnerschen Weihnachtsbaum mit einer leichten Lichterkette und Strohsternen geschmückt.
Stirnrunzelnd betrachtet sie ihr Werk. Selbst unter dieser leichten Deko geben die Zweige bedenklich nach.
„Tss, zurück zur Natur, dass ich nicht lache“, seufzt sie.
Neben ihr hockt Tiffy und betrachtet interessiert den Baum. Alex wendet sich ihr zu: „Denk nicht mal dran“, warnt sie mit erhobenem Finger. „Sonst geht es zurück in den Schnee, der ja noch kommen soll, laut deinem Frauchen.“
„Miau!“, antwortet das Kätzchen.
„Genau!“, nickt Alex.

Nachmittags machen sich Mila und Luis zusammen mit ihren Eltern auf den Weg zum Nachbargrundstück zu den Großeltern. Hier wird seit jeher immer der Heilige Abend im Kreise der gesamten Familie Meissner verbracht.
Nur Elias‘ jüngere Schwester Sarah fehlt dieses Jahr, weil sie mit Freunden zum Skiurlaub unterwegs ist.
„Ha, Ha! Was hab ich gesagt“, ruft Mila, während sie die Hände ausstreckt und tatsächlich fallen die ersten Schneeflocken.
„Meine Schwester, die Meteorologin“, lacht Luis und fängt seinerseits die ersten Flocken mit der Zunge auf.
„Pass auf, dass du dich bei dem schwierigen Wort nicht verschluckst“, kichert Mila.
Drüben angekommen werden sie liebevoll von Elias Mutter Catharina empfangen.
„Oma, wir haben jetzt eine Katze. Sie heißt Tiffy und ist supersüß“, berichtet Mila.
„Seit wann das denn?“, erkundigt sich Oma und wird von Luis aufgeklärt.
„Dann muss ich ja morgen gleich mal vorbeikommen und mir das neue Familienmitglied ansehen“, lächelt Catharina.
„Unbedingt“, antwortet Mila und umarmt ihren Opa Jan.
„Ein neues Familienmitglied?“, fragt dieser und wird natürlich auch gleich aufgeklärt.
Auch hier gibt es die üblichen Glückwünsche für das Geburtstagskind.
Kurz darauf trudelt auch Mila und Luis‘ ältere Schwester Emilie und der ältere Bruder Jonas ein. Beide mit ihren jeweiligen Ehepartnern Lukas und Theresa.
Alle bewundern den wunderschönen Weihnachtsbaum, den Opa Jan dieses Jahr ausgesucht und geschmückt hat.
„Da kann man mal Weihnachtsbaum zu sagen“, raunt Alex Elias ins Ohr und erntet dafür einen Klaps auf den Allerwertesten.
Der Tisch wird gedeckt und während Alex mit Emilie, Theresa und Catharina das alljährliche Raclette zubereitet, sieht sich Elias mit den Zwillingen den Film ’Drei Nüsse für Aschenbrödel‘ an.
Jonas, Lukas und Opa Jan schieben derweil draußen Schnee, der inzwischen doch ganz schön zugenommen hat. Elias wurde ausnahmsweise von dieser Aufgabe befreit, weil er Geburtstag hat.
„Wenn das so weiter schneit, solltet ihr hier bei uns übernachten“, wendet sich Jan beim Reinkommen an seine ältesten Enkelkinder Emilie und Jonas.
Diese sehen kurz durch die Fensterfront, die das Wohn- und Esszimmer umgibt und nicken zustimmend.
Es wird gegessen, es wird getrunken, es folgt die Bescherung und zu guter Letzt setzen sich Oma Catharina und Luis noch an den Flügel, um gemeinsam Weihnachtslieder zu singen. Wobei Alex kichernd von ihrem Mann abrückt, der immer wieder den Ton verfehlt.
Er runzelt die Stirn und zieht sie wieder zu sich heran.
„Es ist Weihnachten. Zeit der Vergebung“, flüstert er ihr ins Ohr.
„Ich weiß nicht, ob man so schiefes Singen vergeben kann. Bestimmt halten sich selbst die Engel im Himmel die Ohren zu“, lacht Alex.
„Du bist doof“, antwortet Elias schmunzelnd und schenkt ihr einen zärtlichen Kuss, den sie erwidert.
Denn wer küsst, ist nicht gleichzeitig in der Lage zu singen. Deswegen und auch weil es immer wieder schön ist mit ihm in einem Kuss zu versinken, zieht sie diesen etwas länger hinaus.
„Ey, könnt ihr beiden mal wieder auf der Erde landen“, holt Mila ihre Eltern wieder ins Hier und Jetzt.

Später am Abend verlassen die vier das große Meissner Haus und kämpfen sich durch die weiße Pracht über die Straße zu ihrem Haus. Es ist einiges an Schnee gefallen und es hat nicht den Anschein, dass es in Kürze aufhören möchte.
„Wenn das so weiter schneit, kommen wir morgen nicht aus der Tür“, bemerkt Luis.
„Hauptsache wir haben genug Vorräte. Dann wird es bestimmt gemütlich“, kichert Mila.
„Ja und vielleicht fällt der Strom und vor allem WLAN aus, dann spielen wir bei Kerzenlicht Brettspiele“, mischt sich ihr Vater ein und zwei sehr erschreckte Gesichter wenden sich ihm zu.
„Ich fände es schön“, seufzt Alex und hakt sich bei ihrem Mann ein.
„Allerdings gibt es dann auch kein Licht am Baum und kochen wird auch ein Problem. Was auch heißt kein Kaffee und kein Tee“, bekommt sie vor Augen gehalten.
„Okay, Strom aus wäre blöd. Aber ein oder zwei Tage mal kein WLAN ...“ Ihr Augenmerk heftet sich auf die Zwillinge.
„Wir können ja versuchen über die Weihnachtstage mal ohne Handy auszukommen“, lenkt Luis ein.
„Aber nur einen Weihnachtstag. Morgen zum Beispiel und nur versuchen“, willigt Mila ein.
Elias klatscht in die behandschuhten Hände: „Dann machen wir morgen einen schönen Familientag. Mit Schneemann bauen, Schlittenfahren, Schneeballschlacht, Glühwein, Kinderpunsch ...“
„Übertreib es nicht, Schatz“, bremst ihn Alexandra und schließt die Haustür auf.
Als sie das Licht anmachen und einen Blick ins Wohnzimmer werfen, bietet sich ihnen ein erschreckendes Bild.
Der Weihnachtsbaum ist zur Hälfte abgebrochen und die Spitze hängt schräg am Baum herunter. Die Lichterkette hat sich total verheddert. Überall verteilen sich die Tannennadeln, nur auf dem Baum sind kaum noch welche. Und die kleine Tiffy versucht gerade, einen weiteren Strohstern zu fangen, nachdem sie schon drei davon den Garaus gemacht hat. Jedenfalls lassen einzelne Teile schätzen das es drei gewesen sein müssen. Die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich höher.
„OH MEIN GOTT“, keucht Alex. „Was ist denn hier los?“
„Ich glaube, Tiffy hatte Spaß“, interpretiert Luis das ganze Schlamassel.
„Ihr war bestimmt langweilig. Sie ist eben noch klein und weiß nicht, was sie tut“, verteidigt Mila ihren kleinen Schatz und nimmt sie auf den Arm.
„Wie kann eine kleine Katze so viel Unheil anrichten?“, meint Alex immer noch fassungslos. „Ich habe gleich gesagt, der Baum hält nicht viel aus.“
„Jetzt ist es wieder mein Baum“, meint Elias beleidigt und tritt an die Katastrophe heran.
„Außerdem riecht es hier irgendwie nach ...“ Elias schnuppert in Richtung Tannenbaum. „... nach Katzenpi“ und rümpft angeekelt die Nase.
Auch Alex kommt näher und beugt sich nach unten, um zu riechen, wo es herkommt.
„Du hast recht. Sie hat deinen Baum angepinkelt“, kichert sie dann.
„Na dann ist es kein Wunder, das er oben abknickt, wenn man ihn unten anpinkelt“, verteidigt Elias seine Tanne.
„Dann müssten einige Bäume ihren Kopf hängen lassen, weil Hunde sie anpinkeln“, gibt seine Tochter zu bedenken.
Ihr Vater weist mit beiden Händen zum Baum: „Aber das hier ist ein Weihnachtsbaum, den pinkelt man aus Respekt nicht an.“

Na denn, fröhliche Weihnachten!

Redakteur




13. Oktober 2019, 11:17


Liebe Leser,

die Frankfurter Buchmesse steht vor der Tür und wie versprochen, melde ich mich davor nocheinmal.
Die Goodietütchen sind gepackt und ich hoffe, dass ich sie heil zu euch transportieren werde.
Unter anderem enthalten sie das neue Mila & Luis–Lesezeichen, sowie die Mila & Luis–Karte und noch weitere kleine Überraschungen..
Wer mir also auf der Messe begegnet und mich ausserdem erkennt, darf mich gerne ansprechen.
Leider habe ich keinen festen Platz oder Zeit, wo man mich antreffen kann. Aber unter anderem habe ich auch vor, am Samstag um 14.00 auf dem Bookstagramm-Treffen dabei zu sein. Es findet wie immer draussen unter der großen Rolltreppe statt. Die vielen Leute, die sich dann dort versammeln kann man gar nicht verfehlen.
Erkennen könnt ihr mich an meiner beigen Einhorntasche, die ich mir extra für die Messe gekauft habe, da Mila & Luis sich ja das ein oder andere Mal mit Einhörnern herumschlagen müssen. Besonders Luis!
Mila und ihre Freundinnen genießen sie ja eher, könnte man sagen ;-)
Also zurück zu der Tasche ... kleine Frau, lange dunkle Haare mit Einhorntasche ... einfach mal an der Tasche zupfen. Zu 99% hänge ich daran.
Bei den restlichen 1% einfach „Sorry!“, sagen und weiter Ausschau halten. Ich freue mich auf jeden von Euch.

Bis dann
Eure Marie

Redakteur




15. September 2019, 16:27


Liebe Leser,

jetzt ist es schon einige Zeit her, dass ich euch hier etwas erzählt oder vielmehr geschrieben habe.
Der dritte und letzte Band von „Mila & Luis“ ist seit dem 01. Juni veröffentlicht. Was jetzt schon dreieinhalb Monate her ist. Kaum zu fassen.
Ich bin auch mal ganz mutig gewesen und habe in diesem Band zum Schluß ein Foto von mir und eine kleine Autorenvita geschrieben, also ein wenig von mir preisgegeben.
Ansonsten sind meine Zwillinge nun erwachsen und gehen ihren eigenen Weg. Und nun???
Tatsächlich fiel es mir sehr schwer Familie Meissner loszulassen.
Wer meine Bücher gelesen hat, kann mich vielleicht verstehen ;-)
Ich habe dann zwei neue Projekte angefangen. Eine Story mit ernstem Thema und wieder eine Young-Adult-Story.
Die mit dem ernsten Thema fällt mir etwas schwer zu schreiben, weil es da um eine Zeit in meinem Leben geht, die nicht ganz einfach gewesen ist.
In der anderen Story fühle ich mich sichtlich wohler und bin mittlerweile auch mit allen Sinnen dort angekommen. Die Hauptprotagonisten, soviel möchte ich euch verraten, heißen Charlie und Cedric.
Es geht um Freundschaften, Feindschaften, Musik und natürlich um die große Liebe. Wobei Charlie in dieser Hinsicht gerade ein wenig ins Wanken kommt. Nein, mehr verrate ich nicht!! ;-)
Vor einiger Zeit habe ich einen Aufruf bei Instagram gestartet und um Namensvorschläge gebeten.
Es sind ganz schön viele zusammengekommen und einige habe ich auch verwendet. Nur die Namen von Charlie und Cedric standen von vornherein fest. Für eure Vorschläge nochmal ein herzliches Dankeschön.
So, das wären erstmal die neuesten Neuigkeiten. Ich werde mich noch einmal kurz vor der Frankfurter Buchmesse, wo ich dieses Jahr auch wieder mit von der Partie bin, hier melden.
Ach ja und eines noch ...
Vor einer Woche lief eine Aktion von mir, bei der es Band 1 der „Mila & Luis“- Reihe als Ebook für 0 Euro gab.
Viele haben daran teilgenommen und tatsächlich sind die Zwillinge bei Amazon auf Platz 1 der Kinderbücher und Platz 15 der TOP 100 gratis Ebook gewesen. Für mich war das wirklich eine Überraschung und dafür nochmal ein Dankeschön an euch.
Worum ich euch gern bitten würde ist, und das im Namen aller Autoren, wenn ihr ein Buch oder wie in diesem Falle ein Ebook gelesen habt, bitte gebt eine Beurteilung auf Amazon ab. Sie muss nicht lang sein. Ein oder zwei Sätze reichen.
So könnt ihr mithelfen, dass unsere Bücher einen Platz bekommen, den sie verdienen und auch andere darauf aufmerksam werden.
Und wenn das Ebook umsonst gewesen ist, habt ihr so Gelegenheit dem Autor (im „Mila & Luis“ Fall also mir) etwas zurückzugeben.
Vielen Dank!

Eure Marie

Redakteur




02. Juli 2019, 17:13


Liebe Leser,

nun sind es schon wieder 4 Wochen her, seit „Mila & Luis – Erwachsen eben“ das Licht des Buchhimmels erblickt haben.
Es ist der 3. Band meiner Zwillingsreihe und ich hab ihn mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf den Weg gebracht.
Natürlich war ich froh, dass ich auch diesen Teil beendet habe, was aber auch hieß, dass ich mich von meiner Familie Meissner trennen musste.
Aber vergessen werde ich sie nie und alle Protagonisten werden immer einen Platz in meinem Herzen haben.
Vor zwei Wochen bin ich mit meiner Freundin und man könnte fast sagen persönlichen Fotografin @photosstyle_by_petra im Internat gewesen, um Buchfotos an original Schauplätzen zu machen. Diese werde ich nach und nach immer mal wieder auf Instagram mit einbauen.
Ansonsten sollen sie auch irgendwann auf meiner Homepage zu sehen sein. Aber, wie so oft im Leben, alles braucht seine Zeit.
Und was gibt es für neue Projekte? Gib es welche?
Ja!! Ich brauchte einige Zeit, aber nun gibt es sogar zwei Geschichten, an denen ich momentan parallel schreibe. Was letztendlich daraus wird, bleibt abzuwarten. Ich bin selbst gespannt ;-)
Ausserdem sind meine Gedanken unter anderem auch schon bei der Frankfurter Buchmesse 2019. Denn ehe man sich versieht, steht auch diese schon vor der Tür. Zimmer und Zug sind jedenfalls schon gebucht und @photosstyle_by_petra, die mich dieses Mal begleiten wird, und ich hoffen ganz viele Messeeindrücke einzufangen und auf unseren Bloggbeiträgen davon berichten zu können.
Ich hoffe das ich wieder einige von euch dort sehen werde.

Eure Marie

Redakteur




19. Mai 2019, 14:11


Liebe Leser,

nicht mehr lange und der 3. Band meiner „Mila & Luis“ - Reihe erscheint.
Unter dem vollständigen Titel „ Mila & Luis – Erwachsen eben“ gibt es neue Erlebsnisse der Zwillinge.
Mila muss eine wichtige Entscheidung treffen und auch bei Luis geht nicht alles glatt. Elias und Alexandra müssen mit allerlei Problemen der beiden fertig werden, was nicht immer ganz einfach ist.
Aber so ist das wohl, wenn man vom Teenager zum Erwachsenen reinreift.
Und mehr möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten, außer das der voraussichtliche Erscheinungstermin am 01. Juni 2019 sein soll.
Bis dahin wird es immer wieder kleine Textstellen aus dem Buch geben und natürlich wird das neue Cover vorgestellt.
Alles auf meiner Instagram-Seite @mariebirken
Ich würde mich freuen, wenn ihr vorbeischaut und hoffe damit vergehen die letzten Tage des Wartens schnell.

Eure Marie

Redakteur




14. April 2019, 16:45


Liebe Leser,

zwei Monate ist es her, seit ich hier zuletzt etwas von mir gegeben habe.
Also wird es mal wieder Zeit. Erstmal Aktuelles von „Mila & Luis“ - Band 3.
Momentan ist das fertige Manuskript bei meiner Lektorin.
Wenn sie dann mit der Korrektur fertig ist, muss ich es noch einmal überarbeiten und natürlich muss auch ein Cover gestaltet werden.
Eine eventuelle Vorlage gibt es schon und eine Idee für das kleine Bild auf der Rückseite. Wenn alles gut geht, kann ich Euch das Cover Anfang Mai präsentieren. Also heisst es Daumen drücken!
Und das Buch? Wenn alles so läuft, wie ich es mir vorstelle, könnte es im Juni erscheinen. Ich hoffe es und ich bin schon sehr gespannt, wie es ankommt.
Zum Inhalt: Mila muss eine sehr wichtige Entscheidung treffen. Es wird einige Veränderungen in der Teeniewelt geben und Erinnerungen werden aufgefrischt. Außerdem gibt es ein Konzert der (fiktiven) Band „The Unicorns“.
Deshalb wird auch viel Buchwerbung von Einhörnern untermalt werden und natürlich wird es auch ein Gewinnspiel geben.
Soviel erst einmal zu „Mila & Luis – Erwachsen eben“
Wer die Reihe noch nicht kennt und neugierig geworden ist, kann noch schnell die ersten beiden Bände vorweg lesen. Beide sind auf Amazon als Ebook und Taschenbuch erhältlich.
„Mila & Luis – Zwillinge eben“
„Mila & Luis – Teenager eben“

Liebe Grüße
Eure Marie

Redakteur




17. Februar 2019, 13:53


Liebe Leser,

es ist einige Zeit her, seit ich zuletzt einen Blogeintrag verfasst habe. Ich gebe zu, ich brauche immer etwas, um in einem neuen Jahr anzukommen. Aber nun ist die Zeit gekommen und zu allererst … was gibt es für Neuigkeiten von „Mila & Luis“ Teil 3?
„Mila & Luis – Erwachsen eben“
Ich hatte etwas Mühe den Abschluß zu finden, aber mittlerweise weiß ich, wo der Weg hinführt. Es trennen mich nur noch zwei bis drei Kapitel, so genau weiß man das nie, von dem Wort E N D E !
Dieses Wort möchte ich eigentlich bis zum 28. Februar unter das Manuskript gesetzt haben. Bislang sieht es gut aus und auch der Termin für die Covergestaltung steht.
Ich hoffe, dass es auch an der Coverfront keine Schwierigkeiten gibt.
Wenn alles so läuft, wie ich es mir vorstelle, könnten die Zwillinge mit ihrem 3. Teil im Sommer das Licht des Bücherhimmels erblicken. Aber man soll ja nie den Abend vor dem Morgen loben. Auf jeden Fall werde ich versuchen Euch auf dem Laufenden zu halten.
Was die Büchermesse in Leipzig dieses Jahr betrifft, werde ich leider nicht anwesend sein. Dafür sind die Zimmer für die Frankfurter Buchmesse 2019 fest schon gebucht ;-))

Ach ja … bis zum 03. März 2019 könnt Ihr den 2. Teil der „Achtung...fertig“ - Reihe als Ebook für 99 Cent statt 2,99 Euro bekommen. „Achtung...fertig...Liebe“

Wer es noch nicht weiß, die „Mila & Luis“ - Reihe ist ein Spin Off der „Achtung...fertig“ - Reihe. Sie kann allein gelesen werden. Aber wer gern die Vorgeschichte kennen möchte … aber das ist natürlich Euch überlassen!
Natürlich würde ich mich freuen, wenn Ihr alle meine Bücher lesen würdet und noch mehr, wenn Ihr sie lieben würdet!

Bis bald
Eure Marie

Redakteur




15. Dezember 2018, 12:59


Mein erster Kontakt mit Medien

Meine ersten Kontakte mit Medien, woran ich mich erinnern kann, ist unser Fernseher gewesen. Damals noch schwarz-weiß und mein Plattenspieler. Außerdem besaß ich eine Reihe von Bilderbüchern. Wobei man da bei manchen nicht direkt von „Bilderbüchern“ sprechen konnte. Es waren so eine Art DIN A5 Hefte.
Aber von den Geschichten und Bildern waren sie so, wie die heutigen Bilderbücher.
Mein Plattenspieler „erzählte“ mir überwiegend Märchen. Da gab es Dornröschen, Frau Holle, Schneeweißchen und Rosenrot, u.v.m..
Später kamen Robinson Crusoe, Fünf Freunde und ähnliche Abenteuer hinzu.
Ich tauschte auch Platten mit meiner damaligen Freundin aus. Fernsehen durfte ich nur, wenn meine Eltern da waren. Und das war meist nur abends oder am Wochenende. Was aber auch nicht schlimm war, da ich viel draußen gewesen bin mit meinen Freunden oder eben zufrieden mit meinen Geschichten vom Plattenspieler. Dabei konnte man wunderbar basteln oder Handarbeiten und nebenbei zuhören.
Die Fernsehsendungen, an die ich mich erinnern kann, sind in erster Linie Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberger, Enterprise, Winnetou, Bonanza und Daktari, mit Clarence dem schielenden Löwen, die ich gern zusammen mit meinem Vater angesehen habe. Denn mein Vater konnte so herzhaft lachen, auch wenn es manchmal gar nicht so witzig war, dass man einfach mitlachen musste.
An eine meiner ersten Sendungen kann ich mich noch gut erinnern. Sie lief immer am Sonntagnachmittag auf Ostzone, so nannten wir das vierte Programm, weil es der Sender aus der früheren DDR war. Es war die „Märchenstunde“. Eigentlich habe ich sie ganz gern gesehen, mit Pitti Platsch und Schnatterinchen die Ente und wie sie alle hießen.
Aber dann kam eine für mich folgenschwere Sendung:
Es ging darum, dass sich der Fuchs und der Wolf am Waldteich trafen und der Wolf Hunger hatte und nichts fand. Daraufhin sagte der Fuchs, er solle doch seinen Schwanz in den Teich halten. Irgendwann würde schon ein Fisch anbeißen. Dies tat der Wolf und wartete. Es wurde Winter und der See fror zu, mitsamt dem darin hängendem Wolfsschwanz. Dem Wolf wurde kalt und er stand auf und zog an seinem Schwanz, der ja im Teich eingefroren war. Und es kam, wie es kommen musste, sein Schwanz riss ab.
Das war dann meine letzte Märchenstunde! Denn ich fand das ziemlich furchtbar, dass der Wolf nun ohne seinen Schwanz war. Und ich konnte mir durchaus vorstellen, wie weh das dem armen Wolf getan haben muss.
Nächtelang konnte ich deswegen nicht schlafen und wie man sieht, weiß ich es heute noch. Deswegen verstehe ich auch manche Zeichentrickserien von heute nicht, die angeblich für Kinder sind. Für mich sind die Bilder darin einfach nur schnell und teilweise ziemlich unverständlich.
Mein nächstes einschneidendes Erlebnis mit Medien war unser erster Farbfernseher und unser erstes Telefon. Wobei der Farbfernseher noch ein wenig interessanter war.
Mit dem Telefon fällt mir die Geschichte mit einem Würstchen ein. Ich telefonierte damals mit meiner Oma und aß nebenbei eben besagtes Würstchen. Sie fragte mich, ob es denn gut schmecke. Ich sagte ja und drückte die Wurst kurzerhand in die Ohrmuschel, weil ich dachte, so könne Oma die Wurst auch mal probieren.
Meine Mutter fand das gar nicht lustig. Zumal sie nicht alle Wurstreste wieder heraus bekam und es irgendwann anfing, ein wenig übel zu riechen. Ein neues Telefon war die Folge.
Aber ich mochte die Farbe von dem Alten sowieso nicht. Es war so ein hässliches ockergelb.
Mit dem Farbfernseher machte das Fernsehen natürlich noch mehr Spaß. Besonders zu Weihnachten, wenn all die „schönen“ Sachen kamen, sowie „Drei Nüsse für Aschenbrödel“. Ich zählte dann immer die Wochen, wann endlich die Zeitung (wir hatten die Fernsehzeitung abonniert) kam, wo das Weihnachtsprogramm drinstand.
Wenn diese dann endlich da war, kreuzte ich alle Sendungen an, die ich sehen wollte, bis wir zur Kirche gingen und legte die Reihenfolge fest. So verging an Heiligabend die Zeit, bis zur Bescherung immer schnell.
Irgendwann mit bekam ich dann meinen ersten Kassettenrecorder. Ich konnte nun auch aufnehmen, was damals schon eine tolle Sache war. Trotzdem lief mein Plattenspieler immer noch mehr als der Recorder.
Mit 13 Jahren erhielt ich dann meine erste Stereoanlage, für sage und schreibe 1500 DM.
Das weiß ich noch wie heute, wie ich mit meinem Vater in den Elektroladen ging und mir eine Stereoanlage aussuchen durfte. Ich war furchtbar stolz auf dieses Teil. Heute steht es bei meinen Eltern und funktioniert immer noch. Mein Vater legte immer schon Wert auf Markenartikel. Der Preis dabei spielte keine Rolle. Wir zählten nicht zu den armen Leuten. Trotzdem wurden wir so erzogen, dass wir das Geld zu schätzen wussten.
Es gab selten etwas außer der Reihe und wenn doch, dann hatte es einen Grund. Ich zum Beispiel hatte ein Jahr in einem Internat verbracht. Als „Willkommen Zuhause – Geschenk“ gab es nun diese Stereoanlage. Aber das nur am Rande. Nun musste mein alter Plattenspieler auf den Speicher umziehen, wo er wohl heute noch steht.
Ich war nun im Teenageralter, hörte im Radio Musiksendungen und nahm die Songs von dort auf. Ging ja alles in einem, mit dieser phänomenalen Stereoanlage. Ich erinnere mich noch genau, jeden Mittwoch um 20.00 Uhr lief „Mel Sandocks Hitparade“ im Radio. Da gab es dann die neuesten Hitlisten und die Lieblingslieder wurden auf Kassette aufgenommen.
Einige Zeit später gab es die ersten Heimcomputer. Mein damaliger Freund, heute mein Ehemann, hatte einen sogenannten Sinclair. Damals ein flaches Brett mit Tasten, ziemlich klein. Was man an den Fernseher angeschlossen hat. Es wurden dann die damaligen Computerzeitschriften, wo Spiele abgedruckt waren gekauft, die man dann manuell eingeben musste.
Dies taten wir dann stundenlang. Denn wenn man einen Fehler beim Eingeben gemacht hatte, funktionierte das Spiel nicht und man musste noch mal von vorne anfangen und alles überprüfen. Einer unserer anderen Freunde hatte einen C64, wofür es dann auch schon fertige Spiele gab. Ich hätte auch gern einen gehabt, aber leider sahen meine Eltern so etwas als „unnütz“ an.
Zu Beginn meiner Lehre kaufte ich mir meinen ersten Videorecorder. Nun konnte ich all‘ die Filme aufnehmen, bei denen ich immer auf die Wiederholungen gewartet habe. Gerade auch zu Weihnachten, wenn wieder alle die Filme ausgestrahlt wurden, die ich so mochte.
UND nun konnte man die Sachen aufnehmen, die ausgestrahlt wurden, sogar wenn man in der Kirche war. Es ließ sich ja alles einspeichern. So hatte ich dann irgendwann eine Videosammlung von ungefähr 300 Filmen.
Als mein Sohn dann später ins Kindergartenalter kam, musste ich mich mit den nun folgenden Spielekonsolen auseinandersetzen.
Anfangs war es der Game Boy, dann folgte Supernintendo, Playstation I, Playstation II, Playstation III. Heute ist er erwachsen und hat seinen eigenen Computer.
Auch mein Mann und ich haben unser eigenes MacBook und ein Handy. Denn ohne geht es ja heutzutage nicht mehr. Ich frage mich immer, wie konnten wir nur damals überleben?
Mit diesen heutigen Computern kann natürlich ein damaliger C64 schon längst nicht mehr mithalten. Und auch sonst ist die Technik ganz anders bei uns früher.
Der Videorecorder musste dem DVD oder Blu-Ray - Player weichen. Filme habe ich trotzdem noch genauso viel. Denn heute höre ich nicht mehr Plattenspieler, sondern lege einen Film ein und handarbeite nebenbei. Oder ich höre Hörbücher. Wenn ich nicht gerade an meinen Büchern schreibe. Außerdem gibt es Netflix, Prime, Audible und diverses anderes Zeug.
Und auch sonst reicht ja nicht nur der Fernseher, wer mag hat dann noch so Schnick Schnack wie Dolby Surround oder Dolby Digital als Tonqualität oder was es da so auf dem Markt gibt. Ändert sich ja ständig. Wenn man heute etwas Medientechnisches kauft, gehört das morgen schon wieder zum alten Eisen. Es ist alles schnelllebig geworden. Auch in die heutigen Telefone lässt sich nicht mehr so leicht eine Wurst reindrücken, da die Löcher der Hörmuschel viel zu klein sind. Doch ich würde schon sagen, dass sich viiiieeeel verändert hat zu früher!

Eure Marie

Redakteur




25. November 2018, 11:33


Liebe Leser,

wie die Zeit vergeht! Die Frankfurter Buchmesse liegt schon wieder über einen Monat hinter uns und die Leipziger vor uns. Leider werde ich an dieser nicht teilnehmen, jedenfalls nicht persönlich. Natürlich werde ich euren Bildern und Storys folgen. Aber 2019 in Frankfurt bin ich wieder mit dabei. Unterkunft ist schon gebucht.
Aber was gibt es Neues von der Mila & Luis – Schreibfront?
Momentan herrscht ein allgemeines Gefühlschaos. Nicht nur bei den Zwillingen, sondern auch bei ihren Freunden.
Meine Protagonisten überraschen mich immer wieder und ich weiß noch nicht, wo die Reise hingeht. Allen voran muss Mila noch eine Entscheidung treffen, die ihr zukünftiges Leben beeinflussen wird und das egal wie sie sich entscheidet.
Ausserdem steht wieder ein Boyband-Konzert an und auch da läuft nicht alles so, wie die Zwillinge es gern hätten. Und auch Elias ist nicht immer der Fels in der Brandung. Manchmal wird selbst ihm alles zuviel.
Wie schon gesagt, ich bin immer wieder überrascht, was es so an Ent- und Verwicklungen gibt und selbst gespannt wie das Ende aussehen wird.

Desweiteren wird es auf Instagram im Dezember einige Gewinnspiele geben, wo meine Bücher mit dabei sind. Ein Gewinnspiel davon auch bei mir. Vielleicht verfolgt ihr ja meine Storys, da werde ich auf die entsprechenden Gewinnspiele hinweisen.
Insgesamt wird es einmal „Achtung...fertig...​verliebt“ und fünf mal „Mila & Luis“ verstreut auf verschiedenen Instagramaccounts geben.
Davon einmal bei mir!
Jaaa, auch ich verlose einmal den 1. und 2. Band von Mila & Luis mit einer passenden Buchkerze. Die momentan gerade von der lieben Instagramerin @lovinbookscandle entworfen wird und ich bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis.
Man kann nur sagen Weihnachten wirft seine Buchschatten voraus, im positiven Sinne ;-)

Dann bis bald
Eure Marie

Redakteur




20. Oktober 2018, 20:31


Liebe Leser,

endlich komme ich dazu einen Bericht zur #fbm2018 zu verfassen.
Aber ganz ehrlich, so ein grandioses Wochenende muss man auch erst sacken und dann langsam Revue passieren lassen.
Also, wo soll ich anfangen? Vielleicht am Anfang, das ist immer gut. Tatsächlich sah es erst so aus, als könnte ich gar nicht an der Messe teilnehmen, da die Hotelkosten teilweise gigantisch waren. Dann habe ich mich mit zwei befreundeten Autorinnen zusammengeschlossen und wir haben uns ein 4-Bett-Zimmer geteilt. Was wirklich sehr lustig gewesen ist und ich mich teilweise auch wieder in meine Internatszeit zurückversetzt gefühlt habe.
Gut, … wenn wir alle abends unsere Schuhe ausgezogen haben (Räusper!) … ;-)) aber meist waren wir so erschöpft, dass wir es nicht mehr so eng genommen haben.
Am Donnerstag ist Anreise gewesen und während die beiden anderen erstmal die Frankfurter Innenstadt unter die Lupe genommen haben, habe ich schon mal die Messe inspiziert und das erste Highlight erlebt.
ANNA TODD!!
Sie saß beim Verlag auf dem Sofa und da es ziemlich leer aussah, habe ich sie begrüßt und konnte auch ein paar Worte in englisch mit ihr wechseln. Natürlich war u. a. auch Harry Styles ein Thema. Zum Schluß hat sie mir noch ihr neues Buch signiert.
Ich habe sie als eine sehr liebenswerte und sympathische Person kennengelernt und bin deshalb sehr schockiert darüber gewesen, als es hieß, dass irgendwelche Leute sie im Hotel verbal angegriffen haben und sie deshalb abgereist ist. Sehr schade für diejenigen die am Samstag zur Signierstunde kommen wollten.
Der Freitag war dann gefüllt mit Treffen von ganz lieben Autorenkolleginnen, die ich mittlerweile so auf Instagramm kennen und schätzen gelernt habe.
Angefangen mit AnnaMayReed, Janine Zachariae, MinnyBaker und einige andere, wo es aber nur ein kurzes „Hallo!“ gab. Da jeder so seine eigenen Termine und Treffen hatte.
Mit den genannten konnte ich ein wenig mehr Zeit verbringen, in der man sich auch mal austauschen konnte. Abends waren wir dann in gemütlicher Runde auf der Frankfuter Skyline im Alex essen.
Mit von der Partie war u. a. auch die Krimiautorin Andrea Reinhardt. Leider hatten wir uns auf der Leipziger Buchmesse im März verpasst und konnten diesmal das Treffen nachholen. Wir waren uns auf Anhieb sympathisch und das zeigt, dass man sich unter Autoren durchaus gut verstehen kann, auch wenn man das Genre des anderen nicht liest.
Wir ziehen trotzdem alle am selben Strang und sollten uns die Erfolge gönnen. Leider gibt es da ja immer wieder Missgunst, was ich nie so ganz nachvollziehen kann. Aber gut!
Am Samstag war dann der normale Publikumsverkehr und die Hallen wurden brechend voll. Sodass wir die meiste Zeit draussen verbracht haben, bei schönstem Sonnenschein.
Trotzdem habe ich mich ein paarmal reingetraut um u. a. meine Buchblogger zu treffen und einige Leserinnen. Worüber ich mich auch sehr gefreut habe.
Ausserdem war ich bei der Signierstunde von Julia Dippel, die genauso erfreut war wie ich, dass wir uns mal persönlich kennengelernt haben. Wenn auch nur ganz kurz.
Etwas mehr Zeit hatte ich dann mit Nina McKay.
Wobei „etwas mehr Zeit“ hier wirklich relativ ist. Es geht dann etwas über ein „Hallo!“ und kurzem Knuddeln hinaus. Man wechselt im Stehen ein paar Sätze und dann muss man leider auch schon wieder weiter.
Dafür hatte ich, für eine Leserin von mir mehr Zeit. Wir traffen uns durch Zufall draußen und haben uns dann auch wirklich eine lange Zeit unterhalten können. Es ist wirklich schön, wenn man ausgiebig Feedback für seine Bücher bekommt und dann auch noch so positives.
Abends ging es dann nochmal mit ein paar Buchblogger ins Alex.
So, kommen wir langsam zum Ende.
Ich kann nur sagen, es waren wirklich ein paar wahnsinnig großartige Tage, die ich erleben durfte. Und wenn ich im Nachhinein all diese Fotos auf Instagramm sehe, mit den herzlichen Umarmungen, dann denke ich … warum ist es nicht überall auf der Welt so? Warum muss es immer Streit und Missgunst geben?
Auf jeden Fall haben diese Tage mir neuen Mut gegeben. Ich weiß, man soll ja nicht jammern, aber als Selfpublisher steht man oft vor allem allein da. Auch was Werbung angeht. Und manchmal ist es ganz schön ermüdend. Und wenn dann die erhofften Erfolge ausbleiben, fragt man sich manchmal doch … Wozu mache ich das eigentlich?
Jetzt weiß ich es wieder. Unter anderem für diese tollen Augenblicke im Leben!

Eure Marie

Redakteur



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